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Standards und Kriterien
Um die Qualität in Graslöwen Club-Angeboten zu sichern, wurden folgende Kriterien entwickelt:

1. Umwelt- und Nachhaltigkeitsbezug
Das Thema Nachhaltigkeit zieht sich anhand eines Schwerpunktthemas wie ein roter Faden durch das Programm (z. B. Ernährung, Wasser, Wald, Mobilität, Energie, Konsum). Der Themenkomplex Umwelt sollte dabei an mindestens einem Tag deutlich im Vordergrund stehen.

2. Alltags- und Handlungsbezug
Die Programmaktionen weisen einen starken Alltagsbezug für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren auf. Hierbei entwickeln die Schüler gemeinsam mit den Pädagogen umweltfreundliche Handlungsalternativen, die Sie in Ihrem Lebensumfeld umsetzen können.

3. Förderung sozialer Schlüsselqualifikationen
Durch projektorientiertes, praxisnahes Lernen eignen sich die Schüler nicht nur Fachwissen an, sondern entwickeln auch soziale Kompetenzen wie z. B Kompromissbereitschaft, Team- und Kommunikationsfähigkeit.
Die Schüler führen mindestens eine Aktion in Projektform durch (Aufgabenstellung mit Freiräumen bzgl. der Lösungsmöglichkeiten, kooperatives und soziales Agieren in Kleingruppe, fächerübergreifende Themen, Präsentation der Ergebnisse).

4. Transparentes, nachhaltiges Lernumfeld
Die Einrichtung und ihr Außengelände stehen für ein glaubwürdiges Lernumfeld, in dem Nachhaltigkeit gelebt wird. Hierzu zählen:

  • Maßnahmen zum Energie- und Wassersparen
  • Mülltrennung und -vermeidung
  • pro Tag wird ein Bio- oder fair gehandeltes Produkt angeboten
  • die Einrichtung infotmiert an zentraler Stelle großflächig über den Graslöwen und dessen Programm (z. B. Schaukasten).

5. Graslöwe als Kommunikationsfigur
Der Graslöwe ist als Kommunikationsfigur bei allen Programmaktionen von der Begrüßung bis zur Verabschiedung präsent. Er begrüßt die Schüler als Umweltbotschafter durch eine spezielle Aktion (z. B. Graslöwen-Geschichte, Cocktail, T-Shirt oder Schild für jedes Zimmer). Seine visuelle Präsenz zieht sich wie ein roter Faden durch die Aktivitäten der gesamten Klassenfahrt.
Der Graslöwe ist in den Programm-Titel eingebunden (z. B. "Mit dem Graslöwen auf Entdeckertour").

6. Kommunikation des Graslöwen-Clubs
Graslöwen-Klassenfahrten verfolgen das Ziel, Schülern einen größtmöglichen Anreiz zu bieten, auch über ihren Aufenthalt in der Bildungseinrichtung hinaus (zusammen mit dem Graslöwen) umweltaktiv zu werden. Hierzu sollte der Graslöwen-Club als wichtiges Instrument kommuniziert werden und bereits während der Klassenfahrt ein zentrale Rolle spielen. Die Clubteamgründung ist elementarer Bestandteil der Klassenfahrt. Jedes Kind erhält möglichst zu Beginn des Programms einen Graslöwen-Clubausweis und sollte zum Schluss das erste Feld ausgefüllt bekommen (Aufkleber, Stempel o. ä.), um für weiterführende Aktionen motiviert zu werden. So erleben die Kinder den Clubgedanken bereits während der Graslöwen-Klassenfahrt.

7. Einsatz neuer Medien
Die Schüler lernen den Umgang mit Medien kennen: z. B. Radio, Digitalkamera, Computer, Internet, Video. Mindestens eine Programmaktion wird mit neuen Medien begleitet.

8. Pädagogische Begleitung
Ein Umweltpädagoge betreut die Graslöwen-Klassenfahrt kontinuierlich bei der Mehrzahl der Programmaktionen. Bei einem externen Pädagogen erfolgt eine Abstimmung bezüglich der Programmentwicklung mit der Jugendherberge. Der Pädagoge der Jugendherberge stimmt sich bezüglich der Vor- und Nachbereitung mit dem betreuenden Lehrer ab.

9. Abschlussreflexion/Evaluation
Es findet eine kindgerechte Gästebefragung bzw. Reflexion der Graslöwen-Klassenfahrt statt, die Stärken und Schwächen der durchgeführten Maßnahmen und Verbesserungsvorschläge ermittelt.
Hier finden Sie eine Musterevaluation


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Der Graslöwe weiß:
"Standards und Kriterien dienen der Qualitätssicherung!"

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